Häufige Fragen (FAQ)
Anforderungen an Ihre Bilddatei:
Dateiformat
Bei WhiteWall können die Dateiformate JPG und TIFF verarbeitet werden.
Dateigröße
Ihre Datei muss mindestens 0,25 Megapixel groß sein (also z.B. 500x500 Pixel), die maximale Größe für Bilder wurde auf 625 Megapixel (25.000x25.000 Pixel) beschränkt. Auf Basis der Pixelanzahl wird die mögliche maximale Abzugsgröße bestimmt. Je größer Sie Ihr Werk produzieren lassen wollen, desto höher muss die Pixelanzahl sein.
Sie sind sich unsicher, was Ihre Datei kann? Dann lassen Sie sich mit unserer Übersicht helfen! Alle Werte sind natürlich nur ungefähre Werte. Die Maximalgröße Ihres Motivs zeigt Ihnen unser System nach Hochladen der Datei an. Bis zu dieser Größe können Sie Ihr Bild entsprechend der Seitenverhältnisse auf den cm genau produzieren lassen.
| Kamera | Größe |
|---|---|
| 3-Megapixel-iPhone | bis 40x52cm |
| 5-Megapixel-Kamera | bis 60x80cm |
| 8-Megapixel-Kamera | bis 100x133cm |
| ab 10-Megapixel-Kamera | bis 120x160cm |
Die Maximalgröße Ihrer Datei kann 250 MB betragen.
Daten
Bei WhiteWall können Sie ausschließlich digitale Daten verwenden, d.h. entweder sind Ihre Werke mit einer Digitalkamera aufgenommen worden oder Sie haben Ihre analogen Werke eingescannt. Bitte achten Sie bei Signatur und Text im integrierten Weißrand darauf, dass diese mindestens 1 cm vom Bildrand entfernt sind, damit sie während Produktion und Schnitt nicht angeschnitten werden.
Möchten Sie Bilder auf dem WhiteWall Kunstmarkt anbieten, belichten Sie bitte keine Titel oder Signaturen in einen eventuell angelegten Weiß- oder Schwarzrand Ihrer Bilder ein. Diese werden vom Käufer als wenig wertig empfunden.
Werke, die Persönlichkeits- oder Urheberrechte verletzen, werden grundsätzlich abgelehnt.
Datenbearbeitung
WhiteWall lässt keine automatische Datenbearbeitung zu. Ihr Werk wird also auf keine unerwünschte Art und Weise geändert.
Farbraum
Ihre Datei kann sowohl in RGB als auch in CMYK vorliegen. CMYK-Daten werden im Produktionsprozess in RGB umgewandelt. Ist kein Farbprofil angehängt, gehen wir davon aus, dass Ihre Daten im sRGB-Profil vorliegen.
Color Management für Alle: Soft-Proofing
Nur bei WhiteWall: Mit unserem kostenlosen Soft-Proofing für Kunstmarkt und Eigene Galerie erhalten Sie per
E-Mail eine Simulation verschiedener Druckergebnisse Ihres Bildes als PDF.
Win: Weiterlesen...
Mac: Weiterlesen...
Neben den originalen Bildwerten Ihres hochgeladenen Motivs können Sie ganz bequem aus verschiedenen Alternativen für Farbstimmung, Kontrast und Schärfe auswählen. Dabei sehen Sie genau, wie das Produktionsergebnis auf dem verwendeten Papier bzw. Material aussehen wird.
Wenn Sie keinen korrekt kalibrierten Monitor haben, können Sie für ein optimales Ergebnis auch unseren Hardproofing-Service nutzen! Laden Sie einfach Ihr Bild hoch und wählen Sie im Konfigurator die Funktion „Ausschnitt wählen“. Bitte geben Sie Ihren Hardproof in einer separaten Bestellung auf. Wenn Sie mit der Schärfe, der Auflösung und der Materialbeschaffenheit zufrieden sind, können Sie Ihr hochgeladenes Werk nochmal ganz regulär und in voller Größe bestellen.
Color Management für Profis: ICC-Profile
Ziel eines konsequent eingesetzten Color Managements ist die möglichst authentische Wiedergabe einer Vorlage an einem beliebigen Ausgabegerät. Für jede Technik, mit der bei WhiteWall Prints und Abzüge produziert werden, steht Ihnen jeweils ein ICC-Profil zum Herunterladen zur Verfügung.
| WhiteWall Print-Technik & Materialien | ICC-Profil |
|---|---|
|
Fujicolor Crystal Archive DP II (220g/m²), matt/glänzend
Echter Foto-Abzug mit Durst Lambda-Belichter |
ICC-Profil Fuji Archive matt/glänzend |
|
Kodak Pro Ultra Endura (250g/m²), matt/glänzend
Echter Foto-Abzug mit Océ Lightjet-Belichter |
ICC-Profil Kodak Ultra Endura matt/glänzend |
|
Hahnemühle „William Turner” Büttenpapier (310g/m²), matt
Premium K3 Art Pigment Print mit Epson Pro 11880 |
ICC-Profil Hahnemühle Büttenpapier |
|
Hahnemühle FineArt Pearl (285g/m²), perlglanz
Premium K3 Art Pigment Print mit Epson Pro 11880 |
ICC-Profil Hahnemühle FineArt Pearl |
|
UV Fotopapier (135g/m²), matt
UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print Fotopapier |
|
Textilplane
Großformat UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print Textilplane |
|
LKW-Plane
Großformat UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print LKW-Plane |
|
Leinwand
UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print Leinwand |
|
Direktdruck auf Alu-Trägerplatte
UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print Aluminium |
|
Direktdruck hinter Acrylglas
UV Art Print |
ICC-Profil UV Art Print Acrylglas |
Häufig kommt es vor, dass Monitordarstellung und Druckerzeugnis keine exakte Übereinstimmung aufweisen. Ein zu hell eingestellter Monitor, eine ungeeignete Kalibrierung oder eine ungenaue Profilierung können, ebenso wie unzureichende Hardware, zu einer Fehldarstellung führen.
Um eine möglichst hohe Übereinstimmung der Monitordarstellung mit Druckerzeugnissen sicherzustellen, ist eine genaue Justierung der Monitordarstellung unerlässlich. Diese Einstellung erfolgt am besten mit einem Monitorkalibriergerät (Colorimeter oder Spektralfotometer) oder unter Zuhilfenahme eines Referenzbildes.
Die Einstellungen, die während des Messvorgangs vorgenommen werden sind entscheidend für ein funktionierendes Farbmanagement und richten sich nach Helligkeit und Farbtemperatur der Abmusterumgebung und dem bevorzugt verwendeten Arbeitsfarbraum.
In den meisten Fällen sollten folgende Einstellungen verwendet werden:
- Farbtemperatur 6500° Kelvin
- Helligkeit 60-120 Candela/m²
- Gamma 2,2
Ist der Monitor richtig eingestellt, ist eine Simulation der Druckausgabe bereits vor dem Bestellvorgang möglich. Diese Simulation wird in farbmanagementfähigen Programmen als Soft-Proof bezeichnet.
Unter Soft-Proof versteht man die farbmetrisch korrekte Ausgabe von digitalen Druckdaten auf einem kalibrierten und/oder profilierten Monitor. Dieses Verfahren benötigt ICC-Ausgabeprofile, die das zu bedruckende Substrat in den Material- und Farbdarstellungseigenschaften beschreiben und so eine Simulation am Monitor ermöglichen.
Durch optionale Aktivierung der Papierweißsimulation kann der Farbton des unbedruckten Papiers zusätzlich in die Darstellung eingerechnet werden. Diese Darstellung erfordert eine Adaption an Helligkeit und Weißpunkt auf das simulierte Papierweiß, was am Besten im Vollbildmodus bei ausgeblendeten Menüs erreicht werden kann.
Bei aktiviertem Soft-Proof ist nicht nur eine Vorschau auf das zu erwartende Druckergebnis möglich, es können auch, falls nötig, Farbkorrekturen zur Anpassung an das Druckmedium vorgenommen werden.
Der Soft-Proof in Adobe Photoshop funktioniert so:
- Herunterladen des ICC-Profils
- Installieren des Profils im Betriebssystem (unter Windows Rechtsklick > Profil installieren; unter OS X
manuelles Verschieben)
Betriebssystem Pfad Mac OS 9 MacintoshHD:/System Folder/ColorSync Folder Mac OS X MacintoshHD:/Library/ColorSync/Profiles Win 95, 98, 98se, ME C:/Windows/System/Color Windows NT4 C:/winnt/system32/color Windows 2000 C:/winnt/system32/spool/drivers/color Windows XP, Vista, 7 C:/windows/system32/spool/drivers/color - Starten von Adobe Photoshop
- Öffnen der zu simulierenden Datei
- Menü > Ansicht > Proof einrichten > Benutzerde...
- Das Profil unter "zu simulierendes Gerät" auswählen
- "RGB-Nummern erhalten" nicht anwählen
- Renderpriorität "Relativ farbmetrisch" mit "Tiefenkompensierung"
- Optional "Papierfarbe simulieren"
- Bestätigung des Dialogs mit OK
- Überprüfen sie Ihr Farbprofil im Vollbildmodus auf grauem Hintergrund
Der Soft-Proof ist nun für das geöffnete Bild aktiv. Die Tastenkombination STRG+Y schaltet es wieder aus und ein.
Zusätzlich kann es hilfreich sein die Farbumfang-Warnung einzublenden (SHIFT+STRG+Y). Diese markiert die außerhalb
des Farbumfang des zu bedruckenden Papiers liegenden Tonwerte vorrübergehend. So ist es möglich, größere Farbräume
auf den Farbumfang spezifischer Ausgabegeräte hin zu optimieren.