Foto Formate richtig wählen

Fotos gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Diese Foto Formate hängen zunächst einmal von der Kamera ab, werden aber beim Drucken und Ausbelichten meist an das Ausgabemedium angepasst. Die Wahl des richtigen Foto Formats ist ein Teil der kreativen Bildgestaltung. Oft lässt sich der Bildeindruck allein durch einen geschickten Zuschnitt des Fotos deutlich verändern.

Der Unterschied zwischen Aufnahmeformat und Ausgabeformat

Jede Kamera hat ein natives Format. Bei einer Digitalkamera wird es durch die Abmessungen des Sensors bestimmt und nur für dieses native Format gilt die angegebene Megapixel-Zahl. Wenn die Kamera das Einstellen anderer Formate erlaubt - zum Beispiel einen Wechsel zwischen einem Breitformat wie 16:9 und dem klassischen Digitalformat 4:3 - dann nutzt sie die volle Sensorfläche nur beim nativen Format. Bei anderen Seitenverhältnissen beschneidet sie zwei gegenüberliegende Randbereiche der Bilddaten. In der Regel bleibt das ursprüngliche Format allerdings ohnehin nicht erhalten, wenn ein Foto auf Papier vergrößert, als Poster ausbelichtet oder beispielsweise auf Fotoleinwand gedruckt wird. Bei diesen Ausgabemedien gibt es ebenfalls einige Standard Foto Formate, an die das Foto üblicherweise durch Abschneiden der Ränder angepasst wird. Außerdem lassen sich auch unerwünschte Bildteile durch einen solchen Beschnitt entfernen.

Ausgabeformate optimal auswählen

Die Wahl eines geeigneten Bildformats, ist eine Voraussetzung für die optimale Bildwirkung. Dass Foto Formate passend zum Motiv gewählt werden müssen, lässt sich schön an den englischen Bezeichnungen für das Hochformat und das Querformat ablesen: Portrait und Landscape. Ein Portrait wirkt in der Regel besser, wenn das Foto mehr hoch als breit ist, bei einer Landschaftsaufnahme ist das umgekehrt. Es gibt auch Ausnahmen von diesen Regeln. Bei einer entsprechenden Bildgestaltung, die den Hintergrund mit einbezieht, kann ein Querformat auch für ein Portrait vorteilhafter sein. Umgekehrt wirkt eine einzelne Bergspitze unter Umständen eindrucksvoller im Hochformat. Die unterschiedlich langen Seiten dieser Formate wirken allgemein belebend. Dagegen erzeugt ein quadratisches Bild eher einen ruhigen Eindruck. Diese Eigenschaft lässt sich gezielt nutzen, um den Bildeindruck zu verstärken, Fotos zu beleben oder sehr dynamische Bilder durch den Gegensatz eines ruhigen Rahmens hervorzuheben. Das sind aber noch längst nicht alle Optionen für die Auswahl der besten Foto Formate. Neben den rechteckigen Formaten lassen sich Fotos zum Beispiel bei WhiteWall auch in kreisrunden Formen drucken. Aber auch die rechteckigen Hoch- und Querformat unterscheiden sich nicht nur durch die Ausrichtung, sondern auch durch das Verhältnis der Seiten zueinander. Beim typischen Digitalformat 4:3 ist zum Beispiel die schmale Seite nur ein Viertel kürzer als die lange Seite. Damit ist es unter allen Standardformaten dem Quadrat am ähnlichsten. Allgemein lassen sich die rechteckigen Ausgabeformate für Fotoprints wie folgt nach dem Seitenverhältnis einteilen:
  • Quadratformat
  • Digitalformat 4:3
  • DIN Formate
  • Kleinbildformat 3:2
  • HD-Format 16:9
  • Panoramaformat 2:1 und größer

Welche Format-Optionen gibt es bei Fotoprodukten?


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