Von der Dunkelkammer zum Fotolabor als Dienstleistungsbetrieb

Fotolabor ist ursprünglich eine technischer klingende Variante des Begriffs Dunkelkammer. So hießen die Räumlichkeiten, in denen Fotografen und Fotoamateure ihre Abzüge entwickelten, zunächst als Schwarz-Weiß-Bild und später auch als Farbfoto. Solang, bis die Digitalfotografie das Hantieren mit Fotochemikalien im abgedunkelten Raum überflüssig machte. Mit den ersten, auf die Fotoentwicklung spezialisierten, Dienstleistern übertrug sich der Begriff aber auch auf diese Unternehmen. Solche modernen Fotolabore erinnern nicht mehr an das Chemielabor, wie man es vielleicht aus der Schule oder der weiterführenden Ausbildung kennt. Die Belichtung des Fotopapiers und die fotochemischen Prozesse der Fotoentwicklung laufen innerhalb von lichtdicht gekapselten Maschinen ab und der Direktdruck auf Papier, Aluminium, Holz oder Stoff kann ohnehin bei Tageslicht stattfinden.

Maschinen und Handwerk im modernen Fotolabor

Ein Fotolabor heute ist zwar mit modernen Maschinen ausgestattet, trotzdem erfordern manche, besonders hochwertige, Fotoprodukte auch weiterhin ein bestimmtes Maß an Handarbeit. Das ist zum Beispiel bei der innovativen Beschichtung echter Fotografien mit dem Spezialkompositharz Lumasec Liquid der Fall, die WhiteWall als eine dauerhaft schützende Versiegelungsoption anbietet. Aber auch eine strenge Prozesskontrolle ist eine Voraussetzung für höchste Fertigungsqualität, denn Verarbeitungsfehler kommen in den besten Maschinen vor. Nur die Endkontrolle kann verhindern, dass nur Fotoprodukte den Kunden des Fotolabors erreichen, die völlig einwandfrei verarbeitet sind. Bei der Auswahl eines Fotolabors sollte daher nicht nur der Preis entscheiden, vor allem wenn kostspieligere Fotoartikel wie Großformatdrucke anzufertigen sind. Auch die Nähe zum Unternehmen ist nicht mehr besonders ausschlaggebend. Das Fotolabor Berlin liefert seine Fotoprodukte, dank einer Zustellung durch moderne Dienstleister und hochwertige Spezialverpackungen, genauso schnell und zuverlässig wie das Fotolabor Hamburg oder das Fotolabor München. Was wirklich zählt sind Qualität und Preis, in einem besonderen Maß aber auch das Leistungsspektrum. Die Vielfalt der angebotenen Fotoprodukte macht es erst möglich, ein optimales Medium für die Bildwiedergabe zu finden. Darüber hinaus verstärken geeignete Veredelungsoptionen die Bildwirkung und verbessern gegebenenfalls die Haltbarkeit und Beständigkeit des Fotos. Auch in diesem Punkt ist eine umfangreiche Auswahl vorteilhaft, damit jedes Foto die am besten geeignete Veredelung erhalten kann.

Das Leistungsspektrum eines zeitgemäßen Fotolabors

Die ursprünglichen Aufgaben des Fotolabors sind das Abziehen von Fotos und das Anfertigen von Vergrößerungen. Auch das Rahmen von Fotos hinter Glas oder einem Passepartout kann man noch zum klassischen Leistungsspektrum eines Fotolabors zählen. Moderne Fotolabore, die sich auf die Digitalfotografie ausgerichtet haben, bieten darüber hinaus eine zunehmende Zahl neuer Leistungen an. Eine Auswahl der möglichen Optionen führt die folgende Liste auf:
  • Poster
  • Fotoprints
  • Laminieren von Fotos mit UV-Schutz
  • Kaschierung von Fotos hinter Acrylglas
  • Direktdruck auf Aluminiumverbundplatten (Dibond)
  • Bedrucken von Fotoleinwand
  • Gerahmte Fotoprodukte
  • Stoffdruck
Bei den Punkten dieser Liste sind zwei Gruppen von Verfahren zu unterscheiden. Auf der einen Seite die Veredelungsverfahren für Fotos, die auf echtem Fotopapier ausbelichtet sind. Auf der anderen Seite Druckverfahren, die digitale Bilder in einer ähnlichen Form auf das Papier oder ein anderes Trägermaterial aufbringen, wie man sie vom heimischen Drucker am PC kennt. Auch wenn das Verfahren ähnlich ist, sind die Fotodrucke nicht mit einem Ausdruck am eigenen PC zu vergleichen. Die Qualität und UV-Beständigkeit der Farben wird wesentlich durch die Art und Zusammensetzung der verwendeten Druckmaterialien bestimmt. Einfache Tinten enthalten nur flüssige Farbstoffe, die relativ schnell ausbleichen. Nur sogenannte Pigmenttinten können längerfristig stabile Farben liefern. Ihr Name leitet sich von den festen Farbpartikeln, sogenannten Pigmenten ab, die sie enthalten. Im Fotolabor kommen nur hochwertige Farben zum Einsatz, außerdem sind die Fotomaterialien genau aufeinander abgestimmt, damit das Drucken optimale Ergebnisse liefert. Der Druck selbst ist aber nur für einen Teil der Bildwirkung verantwortlich. Acrylfotos werden aus Fotos auf echtem Fotopapier hergestellt. Diese werden nach der Ausbelichtung mit einem Spezialkleber vollflächig mit der Scheibe verklebt. Dadurch ist die Bildoberfläche optimal geschützt, sowohl vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlung als auch vor Feuchtigkeit, Schmutz und mechanischen Schäden. Der Blick durch das Kunstglas hindurch lässt einen geradezu räumlichen Effekt entstehen.

Fazit

Fotolabor ist heute eine Bezeichnung für ein Dienstleistungsunternehmen, das Fotoabzüge und andere Fotoprodukte liefert. Wichtige Leistungsmerkmale eines solchen, modernen Fotolabors sind, neben dem Preis sowie der Material- und Verarbeitungsqualität, die Breite des Produktspektrums, das sich aus der Vielfalt der Fotoprodukte und der angebotenen Veredelungsoptionen zusammensetzt. Ein sehr umfangreiche Angebot, das sich vor allem auch an Fotografen und Kunstliebhaber richtet, stellt WhiteWall zur Verfügung.