Drittel-Regel | Basiswissen der Fotografie

Von Lisa Brettschneider - Di, 10.03.2015 - 13:26
Die Drittel-Regel für die Fotografie erklärt

Die Drittel-Regel ist als ein einfaches Hilfsmittel zu betrachten, dass Ihnen dabei hilft, das Motiv aus der Mitte zu rücken. Dies hilft dabei, einen harmonischen Bildaufbau zu erzielen. Man teilt die Bildfläche waagerecht und senkrecht in je drei gleich große Bereiche und versucht, die wesentlichen Motivelemente an den Grenzlinien dieser Bereiche auszurichten oder auf die Schnittpunkte zu legen. Bei vielen Kameras können Sie sich dieses Dreierraster im Display anzeigen lassen, beim Freistellungswerkzeug ab Photoshop CS5 lässt es sich auch einblenden.

Auch wenn Sie sich nicht genau an die Dreierregel halten möchten, kann das Raster bei der Positionierung nützlich sein. Auf Dauer sollten Sie sich auf ihr eigenes Harmonieempfinden verlassen und das Motiv dort positionieren, wo es Ihnen perfekt stimmig erscheint. Und vergessen Sie auch nicht, dass es nicht immer darum geht, Harmonie zu erzeugen, manchmal wollen Sie auch Spannung im Bild erzielen, und da ist eine perfekte Ausgeglichenheit nicht förderlich.

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Die Drittelregel mit überlagertem Raster. Das unbeschnittene Original des Bildes ist spannungsvoll und elegant, weil es sich nicht genau an die Drittelregel hält.

Informieren Sie sich auch zum Thema: Der goldene Schnitt 

Fotos: Galileo Press