Die Fotografin, die Ideale verwirklicht – Jessica Wahl im Interview

Von Andrea Bruchwitz - Mi, 19.10.2016 - 14:03
Jessica Wahl
© Jessica Wahl | www.wahluniversum.de


Jessica Wahl nutzt ihr Gespür für zwischenmenschliches Verhalten, um einzigartige Fotografien zu erschaffen. Die Berlinerin vereint auf wundersame Weise zwei Bereiche: Als Kommunikations- und Karrierecoach zeigt sie Führungskräften, wie man unbewusst Botschaften über die eigene Körpersprache aussendet. Als Fotografin hält sie diese Körpersprache fest und zeigt im Wahluniversum ihre Werke. Dabei hat Jessica Wahl ein klares Ziel: Sie möchte das Ideal einer Person darstellen. Damit dies gelingt, ist sie mit ihrer Kamera überall, arbeitet schnell und fotografiert an jedem denkbaren Ort. Vor allem versucht sie aber eines – ganz nahe an die Seele des Menschen zu kommen. Wir haben mit der Ausnahme-Fotografin gesprochen.

Warum hast du dich dazu entschieden, Fotografin zu werden? Die Kunst hat mich mein ganzes Leben lang begleitet: Ich habe schon in meiner Kindheit zur Kamera gegriffen und mir war immer klar, dass ich einmal etwas Künstlerisches studieren würde. Als ich dann in den Coaching-Bereich gegangen bin, sind die Bereiche ineinander geflossen. Beim Coaching geht es darum, dem Menschen zu zeigen, wie er sein Inneres äußerlich sichtbar machen kann. Das gilt auch für die Fotografie: Ich gehe der Frage nach, was mein Gegenüber der Außenwelt vermitteln möchte und wie das eigene Ideal, das Ideal von sich selbst, aussieht.

Dein Portfolio ist sehr weit gefächert, was ist dein Themenschwerpunkt? Ich fotografiere hauptsächlich Menschen, mein Schwerpunkt ist die People-Fotografie. Allerdings hängt das Thema immer davon ab, was der Auftraggeber möchte – ich will sein Ideal begreifen und es sichtbar machen. Wenn ich auf Events fotografiere, besteht dieses Ideal darin, die Gäste optimal darzustellen. Ich zeige mit meinen Fotografien, dass die Menschen aneinander interessiert sind, Freude miteinander haben, dass sie spannend sind und eine gewisse Ausstrahlung haben. Und wenn ich eine einzelne Person fotografiere, dann zeige ich eben das Ideal der einzelnen Person.

Wie würdest du deine Darstellungsweise beschreiben? Die Präsenz eines Menschen ist immer von einer Aura umgeben, von bestimmten Wellen, und wenn die Frequenz am höchsten ist, dann drücke ich ab. Ich mache das Foto genau in dem Moment, in dem eine starke Bewegung wahrnehmbar ist und die Spannung am höchsten ist. Ich suche für meine Darstellung den perfekten Moment – dieser Moment bündelt Energie in ihrer höchsten Form.

Wie fühlt sich der perfekte Moment an? Kann man ihn überhaupt erreichen? Ja, es gibt definitiv den perfekten Moment. Ich habe vor einiger Zeit zwei Boxer fotografiert, die gegeneinander kämpften. Ich sah den Moment und wusste, dass er optimal ist: Die angespannten Armmuskeln, der geballte Schlag in den leicht unscharfen Kiefer, die Konzentration – und dazwischen, genau in der Mitte, steht das Wort „Booster“ am Rande des Boxringes. Die Energie wurde in diesem Moment vollkommen freigesetzt und ich wusste einfach, wann es „Klick“ machen musste. Genau diese Bündelung von Spannung ist für mich reine Perfektion.

Fotografie von Jessica Wahl: Zwei Boxer im Ring
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Dieses Ideal gibt es aber nicht nur in Form einer solchen geballten, beinahe aggressiven Energie, sondern auch auf einer anderen Ebene. Ich bin einmal auf einer Veranstaltung gewesen und habe plötzlich gesehen, wie sich zwei Menschen inmitten der Menge küssten. Man sah sofort, dass es ein echter Kuss ist und konnte spüren, wie beide in ihrer Verliebtheit ineinander versanken. Das war ein magischer Moment, in dem eine solche Energie geflossen ist, dass beide eine Einheit bildeten. Ich habe diesen perfekten Moment gesehen und meine Kamera gezückt. Ich liebe diese echten, ungestellten Fotografien, in denen man aus dem Moment heraus arbeitet.

Küssendes Paar auf einer Verantstaltung
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Was leitet dich, wenn du auf Events unterwegs bist? Ich bin dann in einem kreativen „Flow“ und sehe unglaublich viele perfekte Momente. Ich sammele all diese Momente ein, mache oft mehr als 2000 Fotos und sauge die Eindrücke auf. Es findet sehr viel Bewegung statt und die Augenblicke reihen sich in höchster Geschwindigkeit aneinander. Ich bin mit meiner Kamera überall, stürze mich in diese Schnelligkeit hinein und lasse mich treiben.

Welche anderen Genres faszinieren dich? Architektur finde ich spannend. Ich habe einmal das Hotel „Crown Plaza“ fotografiert und war vollkommen fasziniert vom Interieur. Ganz egal, in welchem Winkel ich fotografierte, die Handschrift des Architekten war in jedem Detail sichtbar. Er hat sich ganz genau überlegt, wo die Achsen liegen und wie die Objekte arrangiert sind – das war extrem spannend. Dennoch sind mir solche „stillstehenden“ Genres in der Regel zu einfach. In der Architektur- und auch in der Landschaftsfotografie geht es immer darum, etwas Bestehendes abzufotografieren. Das genügt mir nicht, ich brauche die Energie eines anderen Wesens vor mir. Da muss etwas passieren, was mich herausfordert und worauf ich mich einlassen kann.

Was inspiriert dich bei der Arbeit? Mich inspiriert der Mensch, den ich fotografiere – und das Momentum, das zwischen uns entsteht. Ich schaue mir mein Gegenüber genau an und überlege, wie das Ideal der Person von sich selbst wohl aussieht. Was ist die höchste Verdichtung dieses Ideals? Dabei kann Inneres und Äußeres durchaus voneinander abweichen: Ich habe vor nicht allzu langer Zeit in einem asiatischen Heavyweight-Boxcamp zwei Wochen lang hinter den Kulissen fotografiert. Die Teilnehmer hatten ein klar definiertes Ideal von sich selbst: Sie wollten muskulös, stark und gefährlich sein. Obwohl die Männer außerhalb des Boxringes überaus sympathisch waren, haben sie diesen Traum gehabt: markant, souverän und attraktiv aussehen. Meine Inspiration war also, ihren Traum zu erfüllen und sie genauso darzustellen. Das ist der Kern meiner Arbeit: den Traum der Person darzustellen. Einen Politiker zeige ich seriös und kompetent, einen Schauspieler oder ein Model höchst attraktiv, bei einer Blume unterstreiche ich ihre natürliche Schönheit und Sinnlichkeit.

Sinnliche Blume aus dem Portfolio von Jessica Wahl © Jessica Wahl | www.wahluniversum.de

Welches Equipment benutzt du? Ich benutze eine Nikon D5 und arbeite meist mit natürlichem Licht. Das schmeichelt der Haut und macht das Bild facettenreicher, es sorgt für Überraschungen und ist nicht planbar. Mehr brauche ich nicht für außergewöhnliche Aufnahmen: eine Person, eine Location, natürliches Licht – und ich mache etwas Besonderes daraus.
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Welchen Stellenwert hat die digitale Nachbearbeitung für dich? Das ist sehr unterschiedlich. Die Retusche hängt von meinem Kunden ab und davon, was ich auf dem Bild sichtbar machen möchte. Wenn ich jemanden fotografiere, der kein professionelles Model ist, kann es schon sein, dass ich stundenlang an einem Foto sitze. Die Person soll hinterher so aussehen, dass sie sich gefällt – danach orientiert sich der Grad der Nachbearbeitung.

Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass du zu viel retuschiert hast? Ja, das kann gelegentlich passieren. Ich lege das Bild dann zur Seite und bearbeite es am nächsten Tag nochmal. Der Blick kann dann ein anderer sein, und dadurch ändern sich die Zutaten, die ich ins Bild hineingebe. Mein Empfinden changiert von Tag zu Tag, und wenn ich meinem Ideal nicht nahe genug gekommen bin, fange ich eben von vorne an.

Was ist die Geschichte hinter der leicht bekleideten Frau, die sich auf dem Bett räkelt? Das ist ein Model aus der „Penthouse“, die in der gleichnamigen Zeitschrift blättert. Ich sah sie auf einer Messe und mir kam der Gedanke: Wie kann man daran Sinnlichkeit und Schönheit darstellen? Ich habe dem Mädchen nicht gesagt, dass sie sich so hinlegen soll, sondern habe einfach die Energie gespürt, den Moment gesehen und fotografiert. Das Besondere daran ist, dass sie eigentlich bedeckt ist. Man sieht ihre Brüste nicht, der Schritt ist bedeckt und nur die Form des Pos ist zu erkennen. Trotzdem hat das Bild eine starke sexuelle Energie und ist unheimlich erotisch. Es ist eine faszinierende Mischung, weil es Offenheit mit Bedecktheit verbindet – es reizt den Betrachter. Ich stand als einzige Frau mit meiner Kamera dort – auf einer Erotikmesse – umgeben von einer großen Männertraube. Alle durften hinschauen, aber nicht anfassen. Das Bild verdeutlicht die Philosophie vom „Wahluniversum“.

Ein Penthouse-Model blättert in einer Zeitschrift
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Worin besteht diese Philosophie? Das „Wahluniversum“ ermöglicht Einblicke in Welten, die nur wenigen Menschen vorbehalten sind. Ich dringe gerne in Bereiche vor, die eigentlich „verboten“ sind. Jene Bereiche, in denen sich nur Menschen aus bestimmten Kreisen bewegen: Männerdomänen, Sicherheitsbereiche, abgesperrte Gebiete – im weiteren Sinne auch die Nähe zu abgeschirmten Prominenten wie Katie Holmes oder Roger Moore, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich betrete als Fotografin fremde Sphären, die nicht jedem zugänglich sind und setze mich damit im „Wahluniversum“ auseinander. Diese Grenzüberschreitung ist auch wichtig für meine Arbeit als Coach: Wenn ich mit Frauen in Führungspositionen arbeite, muss ich den Verhaltenscodex von Männern kennen. Wie verhalten sich Männer untereinander und wie kann man darauf aufbauen?

Wie bringst du dein Gegenüber dazu, sich zu öffnen? Das ist gar nicht so schwer, denn die Menschen kommen ja mit einem Anliegen zu mir. Wenn ich offen bin, ihnen zuhöre und mich vollkommen auf sie einlasse, erreichen wir unser Ziel zusammen. Das ist im Coaching-Bereich ähnlich wie in der Fotografie: Wenn man im richtigen Moment vollkommen präsent ist, öffnen sich beide Seiten und die Energien fließen ineinander.

Glaubst du, dass Fotografie ein erlernbares Handwerk ist oder kommt es auf Talent an? Beides. Man muss seine Kamera bedienen können – das ist erlernbar. Das zugrundeliegende Talent und den Blick für das Besondere sollte man in sich tragen. Als Fotografin muss ich den anderen Menschen dazu bringen, sich zu öffnen. Das gelingt nur, wenn ich selbst zugänglich bin, dann fließt die Energie und es entsteht ein ausdrucksstarkes Bild. Man muss ein Talent dafür haben, sein Gegenüber aus dem geschützten Raum herauszuholen. Durch das Coaching bin ich sehr erfahren darin, Menschen nahe zu sein, mich auf sie einzulassen und mit dieser Nähe zu spielen. Außerdem lernt man mit der Erfahrung – ich habe dreißig Jahre gebraucht, um mein jetziges Level in der Fotografie zu erreichen. Es gab eine Phase, in der ich ständig dem Ideal hinterhergejagt bin, immer und immer schneller. Dadurch wurden meine Bilder von Mal zu Mal besser, es ging immer einfacher und schneller. Gute Fotografie ist meiner Meinung nach also eine Mischung aus erlerntem Handwerk, natürlichem Talent und jahrelanger Erfahrung.

Hast du ein fotografisches Vorbild? Ich finde Fotografen inspirierend, die mutig sind, sich einlassen und ihren Blick auf die Welt zeigen, aber ich arbeite nicht nach Vorbildern. Mein Schaffen kommt aus mir selbst heraus, deswegen habe ich mein Portfolio „Wahluniversum“ genannt. Ich bin in meiner eigenen Welt und befasse mich mit Themen, die ich spannend finde. Ich habe meinen eigenen Blick auf die Welt.

Hast du eine Lieblingsfotografie in deinem eigenen Portfolio? (überlegt) Das kann ich nicht sagen, ich liebe sie alle. In jede Fotografie ist ein Stück meines Lebens geflossen und jedes Bild steht damit für einen einzigartigen Moment. Ich schaue mir immer wieder gerne mein Sport-Portfolio an: Da gibt es einen Leistungssportler, der gerade ins Ziel läuft. Ich stand direkt vor ihm und er lief in meine Kamera, das Licht fiel auf ihn – die Szene wirkte wie eine Erlösung. Das war ein starker Moment.

Ein Leistungssportler läuft ins Ziel
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Wie gehst du mit Kritik um? Ich nehme Kritik sehr positiv auf. Jeder hat seine eigene Sichtweise und das kann spannende Diskurse entfachen. Kritik öffnet den Dialog mit der anderen Person. Wenn jemand meine Bilder ansieht und ein Widerstand entsteht, frage ich mich: Welches Gefühl wurde aktiviert? Was macht das Bild mit dem Betrachter? Und was sagt das über den Betrachter selbst aus? So reagiere ich meist auf Kritik: mit der Frage, was sie ausgelöst hat.

Was ist deiner Meinung nach ausschlaggebend, um in der Fotografiebranche erfolgreich zu sein? Man muss seinen eigenen Stil finden. Es gibt eine innere Kraft, der man folgen sollte – sie führt zu dem, was einem selbst gefällt. Gleichzeitig muss man sich fragen, was ästhetisch auf andere Menschen wirkt. Die Verbindung beider Faktoren, also dem eigenen und dem allgemeinen Ästhetikempfinden, führt zum Erfolg.

Sportfotografie aus dem Portfolio von Jessica Wahl
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Richtest du dich im Zweifelsfall nach deinem Kunden oder folgst du deiner Intuition? Wenn ich eine Auftragsarbeit erledige, richte ich mich hundertprozentig nach meinem Kunden. Der Kunde möchte ein starkes Foto haben, das ihn selbst oder seine Situation optimal darstellt. Meine Aufgabe ist es, diese Vision sichtbar zu machen. Ich setze die Vorgaben dann zwar mit meinen Techniken um, aber im Endeffekt richte ich mich nach den Wünschen des Kunden.

Was unterscheidet dich von anderen Fotografen? Warum wirst du gebucht? Ich erstelle Fotografien, die genau das zeigen, was mein Gegenüber sehen möchte. Ich habe einen guten Instinkt und taste mich an diese Vision heran. Der Kunde kann sich meist sehr klar ausdrücken, denn in der heutigen Gesellschaft sind wir gut geschult im Bereich der Bildsprache. Wir sehen jeden Tag unzählige Bilder in den Medien und kommunizieren über Bilder, also weiß der Kunde genau, was er will. Ich setze es um.
Produktempfehlung: Für ihre Fotografien bevorzugt Jessica Wahl WhiteWall's Foto auf Acrylglas. Das hochwertige Produkt eignet sich besonders für Portraitfotos, da es für leuchtende Farben und starke Kontraste sorgt. Durch das leichte und bruchsichere Acrylglas erhält das Bild eine eindrucksvolle Tiefenwirkung, die Rückwand aus Alu-Dibond sichert Stabilität. WhiteWall's Foto auf Acrylglas

Was ist ein wertvoller Ratschlag, den du jungen Fotografen geben kannst? Folge deiner Intuition und gehe dahin, wo die höchste Energie ist. Fange sie ein.

Und wenn diese Intuition nicht stark genug ist? Dann sollte man eine Umschulung machen (lacht). Oder solange weitersuchen, bis man seine Intuition wiederfindet. In der People-Fotografie muss man mutig sein, sich auf Menschen einlassen, fließende Energien erkennen und in den Menschen hineinschauen – man darf also keine Angst vor Nähe haben. Diese Intuition bestimmt, wie gut das Bild wird. Wenn man sich als Fotograf darauf einlässt, entsteht der magische Moment.

Model mit Sonnenbrille hinter den Kulissen
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Was ist die Herausforderung an der People-Fotografie? Wenn ich ein Fotoshooting mit einem Laien mache, muss ich der Person erst einmal zeigen, wie sie auf Bildern wirkt – und wie sie dies beeinflussen kann. Dafür nehme ich mir mindestens drei Stunden Zeit und mache hunderte von Bildern. Zwischendurch sieht man sich die Fotografien gemeinsam an und achtet auf Details: Auf dem einen Bild wirkt der Blick vielleicht künstlich, auf dem anderen ist der Mund etwas verzogen. Dadurch entwickelt die fotografierte Person ein Gespür für die eigene Wirkung. Im Laufe dieses Prozesses, etwa nach zweieinhalb oder drei Stunden, entstehen die besten Fotos. Man entwickelt – auch als Laie – nach kurzer Zeit ein Gespür für seine Mimik, achtet auf feinste Muskeln im Gesicht und kann Einfluss darauf nehmen. Die Herausforderung besteht darin, die andere Person „schamlos“ werden zu lassen und ihr zu zeigen, dass sie sich nicht verstecken muss. Ich sorge dafür, dass sie ihre innere Schönheit nach außen kehrt. Damit die Situation nicht so isoliert ist, mache ich gerne Outdoor-Shootings. Es laufen Menschen um uns herum und schauen herüber, die portraitierte Person reagiert darauf und ist „echt“ in ihrer Wirkung. Ich liebe diese Momente, in denen ein Gedanke in der Gesichtsmimik sichtbar wird und der wahre Charakter durchschimmert. Dann ist es wieder soweit: Ich habe den perfekten Moment gefunden und sehe das Ideal vor meinen Augen – dann drücke ich ab.

Zum Portfolio von Jessica Wahl geht es hier.