Passepartout - der repräsentative Rahmen für besondere Bilder

Passepartout nennen die Franzosen einen Dietrich. Was hat dieser Universalschlüssel mit Bildern und Kunst zu tun? Nein, hier geht es nicht um den großen Museumsraub. Wie ein Dietrich alle Schlösser öffnet, so sorgt ein Passepartout im Bilderrahmen dafür, dass alle Bilder hinein passen - jedenfalls solange sie nicht größer sind als der Rahmen. Das Anpassen der Bildgröße an den Rahmen ist aber nicht die einzige Aufgabe eines Passepartouts. Außerdem hat diese ursprüngliche Aufgabe an Bedeutung verloren. Der moderne Fotoservice liefert Bilderrahmen genau passend zum Bild, mit und ohne Passepartout. WhiteWall stellt beispielsweise eine umfangreiche Bilderrahmen-Auswahl in der eigenen Rahmen und Passepartout Werkstatt selbst her, aus hochwertigem Material, wie Echtholz oder Aluminium, und in exakt passenden Maßen. Das Passepartout dient in diesen Bilderrahmen als dekoratives Gestaltungselement. Darüber hinaus wirkt sich das Passepartout günstig auf die Bildqualität und den Schutz hochwertiger Fotoabzüge aus, die Sie hinter Glas rahmen lassen.

Wie funktioniert ein Passepartouts

Das Passepartout ist eine Zwischenlage, die Rahmen und Bild voneinander trennt. Es wird aus Passepartoutkarton gefertigt und zunächst auf die Größe des Bilderrahmens zugeschnitten. Anschließend erhält es einen Ausschnitt, seltener auch mehrere. Diese sind meist rechteckig und etwas kleiner als das Bild, das im Rahmen hinter dem Passepartouts liegt und durch den entsprechenden Ausschnitt zu sehen ist. Bei alten Schwarz-Weiß-Fotografien finden Sie häufig auch Passepartouts mit ovalen oder runden Ausschnitten. Das liegt vor allem daran, dass die Bildqualität damaliger Kameras zu den Rändern hin deutlich abnahm und daher in den Ecken besonders gering war. Das Rahmen, beispielsweise eines Portraitfotos, hinter einem ovalen Passepartouts lässt dann nur noch den hochwertigen, mittigen Bereich des Bildes sichtbar werden. Dieser technisch-praktische Nutzen ist bei modernen Digitalfotos nicht mehr von Bedeutung. Wenn Sie bei WhiteWall ein Fotoprodukt mit Bilderrahmen und Passepartout bestellen, dann dient das hauptsächlich dekorativen Zwecken, dem Vermeiden unschöner optischer Wechselwirkungen zwischen Bild und Glas sowie gegebenenfalls dem Schutz der Bilder. Letzteres betrifft vor allem die besonders hochwertigen Fotoabzüge auf echtem Fotopapier. Die Farben dieser Bilder befinden sich in einer sogenannten Emulsionsschicht, die technisch bedingt stark hygroskopisch ist. Das heißt, sie zieht Wasser an. Kommt ein solches Foto in einem Bilderrahmen direkt mit dem Glas in Berührung, dann kann die Emulsionsschicht mit dem Glas verkleben, wenn sie Luftfeuchtigkeit aufnimmt. Verhindern lässt sich das mit einem Passepartout oder, indem die Oberfläche des Fotos versiegelt wird, zum Beispiel mit einer UV-Schutzfolie. Eine solche Versiegelung ist zwar auch in anderer Hinsicht vorteilhaft, kann aber einen speziellen, nachteiligen Effekt beim Glasrahmen nicht verhindern. Gerade wenn die besonders brillanten, hochglänzenden Fotoabzüge dicht an einer Glasoberfläche liegen, können sogenannte Newtonsche Ringe auftreten. Das sind mehr oder weniger kreisförmige Strukturen, die in allen Regenbogenfarben schillern. So etwas vermeiden Sie zuverlässig, wenn Sie einen Glasrahmen mit Passepartout kaufen. Der Passepartoutkarton vergrößert den Abstand zwischen Foto und Glas so weit, dass keine derartigen optischen Interferenzen auftreten können. Zusammenfassen lassen sich die Aufgaben klassischer und moderner Passepartouts wie folgt. Ein Passepartout
  • lässt ein Bild repräsentativer wirken,
  • füllt den Rahmen, wenn dieser größer ist als das Bild,
  • verhindert beim Einrahmen hinter Glas störende Effekte und Beschädigungen der Bilder,
  • ermöglicht das Zusammenstellen mehrerer Fotos in einem gemeinsamen Rahmen - eine klassische Form der Collage,
  • diente früher bei Fotos zum Kaschieren der zu den Ecken hin abnehmenden Bildqualität.

Gerahmte Bilder durch Passepartouts variantenreich veredeln

Das Passepartout bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für gerahmte Fotoprodukte und andere Bilder. Ihre Wirkung wird unter anderem von ihrer Farbgebung und der Kartonstärke beeinflusst. Bei dünneren Kartons wählen Sie nur die Farbe der Oberfläche so aus, dass sich ein attraktiver Effekt im Zusammenspiel zwischen Rahmen, Passepartout und Bild ergibt. Ein kräftigerer Passepartoutkarton, wie WhiteWall ihn verwendet, erlaubt darüber hinaus gehende Variationen. Neben der durch Bedrucken erzeugten Oberflächenfarbe haben Sie hier auch die Wahl zwischen hellem und dunklem Karton. Damit lassen sich interessante Effekte erzielen, besonders weil WhiteWall den Ausschnitt in einem Winkel von 45 ° ausführt. So entsteht eine überaus dekorative, abgeschrägte Kante rund um das Bild, die abhängig von der Farbkombination unterschiedlich kontrastreich wirkt. Mit einem zweiten Passepartoutkarton verfeinern Sie die Wirkung weiter. Durch das Übereinanderlegen zweier verschieden großer Passepartouts gestalten Sie auch mehrfarbige Ränder in unterschiedlichen Breiten. Passepartouts eignen sich für verglaste oder glaslose Schmuckrahmen und grundsätzlich für alle Fotoprodukte, die sich einrahmen lassen. Besonders vorteilhaft kombinieren Sie ein Passepartout aber mit einem Fotoabzug hinter Acrylglas, dem Direktdruck auf Alu-Dibond oder gebürstetem Aluminium und ähnlichen Fotoprodukten.

Fazit

Ein Passepartoutkarton erfüllt in einem Bilderrahmen mehrere Aufgaben. Einige davon haben bei modernen Fotoprodukten aber weniger Bedeutung als bei alten Fotografien und Kunstwerken in historischen Bilderrahmen. Das Passepartout ist heute vor allem dekorativ, schützt aber auch hochwertige Bilder und verhindert störende optische Effekte in Glasrahmen. Entdecken Sie das Passepartout, Berlin, im WhiteWall-Store am Hackeschen Markt oder im Passepartout Versand über die Website.

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